Endlich! Der Frühling ist da! Die Sonne strahlt, die Tage werden wärmer und alles grünt und blüht in bunten Farben. Und zu den aufkommenden Frühlingsgefühlen gehört natürlich auch das Reisefieber! Ihr seid schon ganz ungeduldig und könnt es nicht abwarten endlich mal wieder eine Stadtreise zu machen? Dann haben wir hier 5 Geheimtipps, welche definitiv einen Besuch wert und noch nicht absolut mit Touristen überfüllt sind.

Titelbild: piosiczka (Breslau)

BRÜGGE – eine Reise ins Mittelalter

Eine Reise nach Brügge, die Hauptstadt Westflanderns und einst europäische Handelsmetropole im Spätmittelalter, in Belgien, ist wahrlich eine Zeitreise. Hier findet man ein komplett erhaltenes mittelalterliches und historisches Stadtbild, durchzogen von Kanälen, den von den Einheimischen so genannten Reien. Im Hintergrund sieht man den 83m hohen Belfried, erbaut im 13. Jahrhundert, welcher bis heute von keinem Neubeu überragt werden darf. Das Bild von _may_be gibt das Gefühl im Brügge der Vergangenheit zu sein.

Der zentrale große Markt findet sich inmitten wundervoller historischer Gebäude und Architektur. Alleine hier könnte man Stunden verbringen, um all die Schönheiten zu bestaunen und zu fotografieren. Möchte man das Gefühl erleben den mittelalterlichen Stadtkern wie damals mit der Kutsche zu erkunden, findet man hier seinen Startpunkt für eine solche Stadttour. pervincae hat sich dies auch nicht entgehen lassen.

BERGEN – die Stadt der Fjorde und Berge

Bergen liegt im Südwesten Norwegens und ist eine bunte Stadt umgeben von atemberaubender Natur. Hier findet sich der Sognefjord, der tiefste und längste Fjord des Landes und sieben Berge, von welchen sich ein wunderschöner Blick über Stadt und Landschaft bietet. Das Bild von atleihagen zeigt die berühmten Holzhäuser an der alten Landungsbrücke im Stadtteil Bryggen, einst Stützpunkt der Hansen.

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Schlendert mal durch die engen und teils bergigen Seitenstraßen mit skandinavischem Flair. Dies hat seinen ganz eigenen Charme, denn solche enge Gassen kennt man sonst nur aus dem warmen Süden Europas. lea2807h gibt uns hier einen interessanten Einblick in die von Touristen bisher unentdeckten Hinterhöfe der Stadt.

BRESLAU(WROCLAW) – die Hauptstadt des historischen Schlesiens

Breslau ist die viertgrößte Stadt Polens und hat kulturell, wie auch historisch viel zu bieten. Unterschiedliche Herrschaften in der Stadtgeschichte haben die Stadt geprägt und in allen Bereichen ihre Spuren hinterlassen – heute trifft hier Moderne auf Geschichte. Dieses Bild aufgenommen mit einer Drone von pawelbielecki und geteilt von wroclaw.zdrona zeigt die bekannte Dom- und Sandinsel von oben.

Wer es historisch und bunt mag, sollte sich auf den Breslauer Ring, dem mittelalterlichen Marktplatz der Stadt, begeben, denn hier findet sich Architektur unterschiedlicher Epochen. julia_mur_ hat hier die farbenfrohe Häuserfront der Südseite eingefangen. Allein dieser Ansicht wegen, ist Breslau einen Besuch wert.

CLUJ-NAPOCA – Transsilvanien mal anders

Cluj-Napoca ist die zweitgrößte Stadt Rumäniens und ein kulturelles Zentrum mit Universitäten, einem lebhaften Nachtleben und imposanten Bauwerken aus ungarischer und sächsischer Herrschaft. Denkt man an Transsilvanien, so denkt man meist an die Legenden um Graf Dracula, doch hat die Region weitaus mehr zu bieten als die Horrorgeschichten um den sagenumwobenen Grafen. Cluj-Napoca ist auf jeden Fall eine Stadt, in die man sich verlieben kann. Das hier zu sehende Nationaltheater, fotografiert von cristi_enachi_huntingcities ist von außen mindestens so imposant, wie von innen.

Beim Schlendern durch die Seitengassen, findet man oft viele kleine Märkte oder aber auch interessante Straßenverkäufer mit Schmuckstücken historischer Bücher; nicht nur auf Rumänisch, sondern auch ungarische und deutsche Literatur. vermllllon hat einen solchen Buchverkäufer bei seinen Vorbereitungen fotografiert.

TRIEST – einst bedeutenster Handelshafen Österreich-Ungarns

Triest ist eine Hafen- und Großstadt an der Adriaküste Norditaliens und grenzt direkt an Slowenien. Auch dies ist eine historisch und kulturell bedeutsame Stadt mit multikulturellen Einflüssen. Gut 550 Jahre gehörte Triest zur habsburgersichen Monarchie Österreich-Ungarns und seit 1918 zu Italien. Triest, das an einem Schnittpunkt der lateinischen, slawischen, griechischen und jüdischen Kultur liegt, dort wo Mitteleuropa auf den mediterranen Raum trifft, wurde oft als frühes New York bezeichnet. Das Foto von maxdecimomeridio zeigt das Schloss Miramare und den Blick auf die Julischen Alpen.

Ebenso hat Triest architektonisch vieles zu bieten. Hier findet sich eine mittelalterliche Altstadt, aber auch ein klassizistisches österreiches Viertel. Bilder wie dieses von giovanniarena_ lassen sich in dieser wunderschönen Stadt zu Haufe schießen. Die Symmetrie passt und die Aussicht lässt auch nichts zu wünschen übrig.

Dies sind Städte, welche noch nicht gänzlich von Touristen überflutet sind und man kann den lokalen Charme ohne viel Trubel genießen. Besonders diejenigen unter euch, die sich für Geschichte, Kultur und Architektur begeistern, kommen an diesen Orten voll auf ihre Kosten. Also, eine Stadt aussuchen, Koffer packen und los geht’s!